Startbild

Umsetzung des Leitbildes

Leitbild der JSG Zwischenahner Meer und JSG am Meer

Mit diesem Leitbild sollen die Richtlinien, Werte und Ziele festgehalten werden, die für uns im JSG Zwischenahner Meer und JSG am Meer wichtig sind.

Dieses Jugendleitbild richtet sich an die Jugendleitung, Trainer und Betreuer, als auch an Spieler und deren Eltern. Ein optimaler Erfolg wird nur erzielt, wenn sich alle Beteiligten mit diesem Leitbild identifizieren und es unterstützen

Die JSG Zwischenahner Meer resultiert aus dem Zusammenschluss der SG Elmendorf / Gristede und dem VFL Bad Zwischenahn, die seit 2011 eine SG gebildet haben und sich im Jahr 2018 auf die Umbenennung in JSG Zwischenahner Meer geeinigt haben. Zur gleichen Zeit hat die Spielgemeinschaft sich im Mädchenfussball für eine JSG mit dem TuS Ekern zusammen gefunden.

Somit treten die Junioren unter dem Namen „ JSG Zwischenahner Meer „

und die Juniorinnen unter dem Namen „ JSG am Meer „  an

Ziele

  1. Maßgebendes Ziel der Jugendarbeit muss es sein, dass sich das Kind bzw. der Jugendliche in seiner Jugendabteilung und seiner Mannschaft wohl fühlt und Spaß hat. Gleichzeitig soll ein Jugendlicher derart gefördert werden, dass er sich nach seinen persönlichen Möglichkeiten optimal sportlich sowie (zwischen)menschlich im Verein der JSG entwickeln kann.

Dabei lebt die gesamte Jugendarbeit vom freiwilligen Engagement seiner Mitglieder. Der gesamte Jugendvorstand sowie alle Jugendtrainer und –Betreuer setzen in ihrer Freizeit, mit viel Idealismus, ihr Wissen, ihre Erfahrungen, Ihre Fähigkeiten und insbesondere auch Ihre persönliche (Frei)zeit ein um den Jugendlichen optimale Voraussetzungen für eine entsprechende Entwicklung zu ermöglichen.

Wir verlangen Fairness, Disziplin, Respekt und Anstand gegenüber allen Beteiligten. Wir wollen das Gemeinschaftsgefühl fördern und insbesondere einen Beitrag zur positiven Entwicklung der Persönlichkeit leisten. Fußball bei der JSG soll allen Beteiligten Spaß machen und das gemeinschaftliche Vereinsleben eine Bereicherung für jedermann sein.  Dabei sollen die Jugendlichen immer im Mittelpunkt der Jugendarbeit stehen!

 

  1. Die Übungsleiter der JSG sollten eine qualifizierte Ausbildung mindestens durch Teilnahme am Grundlehrgang des NFV absolvieren.
  2. Die JSG strebt an, in allen Altersklassen mindestens eine Mannschaft zu stellen. Durch die kontinuierliche Jugendarbeit soll langfristig die Grundlage für die Damen- und Herrenmannschaften gebildet werden. In den unteren Altersklassen (G- bis E-Jugend) werden mehrere Mannschaften je Altersklasse gestellt, mit der Absicht allen Kindern die Möglichkeit zum Fußballspielen zu bieten.
  3. In allen Altersklassen spielt der soziale Aspekt eine wichtige Rolle: Die Spieler lernen sich in eine Gruppe einzufügen, es wird Wert auf Verlässlichkeit, Disziplin, Selbständigkeit, Toleranz, Ehrlichkeit, Rücksichtnahme und Fairplay gelegt.
  4. Die JSG stellt ihre Arbeit transparent und nachvollziehbar dar. So fördert und fordert sie das Engagement der Spieler, der Eltern und anderer Angehöriger für den Verein.
  5. Die Förderung der Gesundheit aller Spieler bildet eine zentrale Rolle. Die JSG will den Spielern zwei bis drei Mal in der Woche die Gelegenheit geben gemeinsam mit anderen ihren Lieblingssport auszuüben. Aktion, Spaß und Fairness tragen zur Präventionswirkung der JSG bei. Wichtig ist es der JSG u.a. durch ihre Angebote Kinder und Jugendliche von der Straße, vor dem Fernseher und dem PC wegzuholen, um eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen.
  6. Ab der D-Jugend spielt neben dem Spaß am Fußball zunehmend die Leistungsorientierung eine Rolle. Die SG fördert daher bei leistungsstarken Mannschaften den Spielbetrieb in höheren Spielklassen auch über das Ammerland hinaus.
  7. Die Mitglieder sollen sich mit der JSG identifizieren und sich darin wohl fühlen. Ein einheitliches Erscheinungsbild aller Aktiven stärkt das Gemeinschaftsbild und die Außenwirkung der JSG.
  8. Die JSG fördert das Vereinsleben unabhängig von allen Mannschaften und Altersklassen. Die Mannschaften nehmen auch an außerhalb des Spielbetriebs stattfindenden Veranstaltungen teil, um die Zusammengehörigkeit innerhalb der Gruppe zu festigen und die Attraktivität der JSG zu erhöhen.

 

Jugendfußball -
Maßnahmen der JSG, um die Ziele des Leitbildes zu erreichen
Stand: Juli 2019


Zu 1.:  Spaß am Fußball:

Maßnahmen zu den Zielen 2 bis 9 tragen dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.

Ausbildung und Betreuung der Jugendspieler:

- Jeweils zwei Trainer betreuen eine Mannschaft.
- In der G- bis D-Jugend können auch  Fußball erfahrene Eltern ohne den nötigen Trainerschein als Trainer eingesetzt werden, die C- bis A-Jugend sollten von NFV- qualifizierten Trainern betreut werden.

Zu 2. Qualifikation der Trainer:

-Mindestens ein bis zwei Übungsleiter der SG erwerben in ihrem Betreuungszeitraum einen Übungsleiterschein.
- Die Trainer der JSG sollen an Fortbildungen des NFV Jade-Weser-Hunte Kreises teilnehmen


Zu 3.: Kontinuierliche Jugendarbeit:

- Die JSG will in allen Altersklassen mindestens ein Team stellen.
- Dabei soll eine breite Basis aufgebaut werden: Einstieg als G-Jugend, möglichst je zwei Mannschaften von der F bis zur D- Jugend.
- Durch Aktionen in Kindergärten und Grundschulen sollen gezielt Kinder für die JSG geworben werden.
- Die Angebote für die G-Jugend sollen in Rostrup, Elmendorf und Gristede bereitgestellt werden.
- Diese Möglichkeiten der Teamzusammensetzungen sind möglich: leistungsorientiert, wohnortspezifisch (Freundschaftsgruppen berücksichtigen), jahrgangsspezifisch,  Mischung je nach Möglichkeiten.
- In der C-, B- und A-Jugend soll jeweils mindestens ein Team gemeldet werden. Bei zu niedrigen Spielerzahlen soll die Möglichkeit von Spielgemeinschaften ausgenutzt werden.

Zu 4.:  Sozialer Aspekt:

Generell ist neben der fußballerischen Erziehung der Schwerpunkt auf Teamgeist, Fairplay und die Vermittlung von Sozialkompetenz zu legen. Darüber hinaus soll bei den Spielern die Identifikation mit dem Verein geweckt und gefestigt werden. Die Trainer und Betreuer nehmen diesbezüglich eine Vorbildfunktion ein.

Dies bedeutet: 

  • Erziehung der Spieler zum Fairplay im Training und Spiel.
  • Vorbildfunktion im Umgang und dem Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern.
  • Erziehung der Spieler zum fußballerischen Zusammenspiel und zu einheitlichem Auftreten (hinsichtlich Sportkleidung sofern finanziell möglich ist)
  • Anregung und Organisation gemeinsamer Freizeitaktivitäten.
  • Positives Einwirken auf das Verhalten der Zuschauer (insbesondere Eltern) während des Spiels.
  • Die Eltern der Spieler sollen in diese Aufgaben eingebunden werden.
  • Spieler:
    - tolerieren und akzeptieren ihre Mitspieler
    - sollen motiviert und mit Freude am Training bzw. Spiel teilnehmen
    - befolgen die Anweisungen der Trainer
    - sollen offen für neue Trainingsmethodik und -inhalte sein
    - besprechen Probleme und Konflikte offen und persönlich mit den Trainern und den Mitspielern                                                        
    - duschen nach dem Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem Sportgelände (ab D-Jugend)
    - informieren ihren Trainer frühzeitig wenn absehbar ist, dass sie für ein 
    Spiel/Training nicht zu Verfügung stehen
    - bauen Spiel- und  Trainingsgeräte gemeinsam auf und ab
    - behandeln Vereinseigentum pfleglich

    Trainer:
    - sollen jeden Spieler fördern und fordern
    - sollen motivieren und Spaß am Fußball vermitteln
    - bilden sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter
    - sind Vorbilder auf und außerhalb des Platzes
  • Eltern

Die Eltern der Jugendspieler Kinder spielen Fußball vor allem um Spaß zu haben. Viele Eltern sind emotional sehr stark am Spielgeschehen beteiligt. Das ist auch gut so…sofern es sich um positive Emotionen handelt! Meckern, unflätige Bemerkungen und anderes negatives Verhalten zu Spielern, Schiedsrichtern oder die gegnerische Mannschaften sind für den Vereinssport in keinster Weise förderlich. Dagegen können Lob und positive Reaktion wahre Wunder bewirken. Deshalb erwarten wir von den Eltern:

  • Tragen Sie durch ihr Verhalten dazu bei, dass ihr Nachwuchs Spaß, Freude und Begeisterung durch Fußball erlebt – und nicht Frust Enttäuschung und Angst.
  • Behalten Sie Enttäuschungen in unmittelbarer Verbindung mit dem Fußballspiel für sich. Wir als Erwachsene müssen besser damit umgehen können als die Junioren!
  • Unterstützen Sie die Kinder durch Anfeuern und Aufmunterungen!
  • Erkennen sie den Trainer bzw. Betreuer als Verantwortlichen an und vertreten dies gegenüber ihrem Kind
  • Mithilfe bei Turnieren etc., sofern erforderlich
  • Bereitschaft, Fahrdienste zu Auswärtsspielen und -turnieren zu übernehmen  Wäsche von Mannschaftstrikots
  • Kontakt zu Trainer und Betreuer halten.
  • Eltern sind Vorbilder, deswegen sollten die Eltern ebenso auf Alkoholkonsum und das Rauchen während des Trainings und während des Spielbetriebs verzichten, wie die Betreuer
    Die Verhaltensrichtlinien bedürfen einer hohen Akzeptanz.
    Verstöße gegen die Richtlinien können von der Jugendabteilung bestraft werden. Dies wird in jedem Einzelfall von einem Gremium  bestehend aus dem JSG-Vorstand, dem Jugendfachwart und dem Trainer des Spielers entschieden.
    Bei Verstößen eines Trainers entscheiden JSG-Vorstand und Jugendfachwart über Maßnahmen.

    Zu 5: Transparenz:

    -    Zu Beginn der Saison werden die Eltern über die Ziele der SG, das Leitbild der SG informiert.
    -    Außerdem stellt jeder Trainer bei einem Elternabend / Elternnachmittag seine Vorstellungen von Jugendfußball vor. Hier werden die      Anforderungen an die Kinder, an die Eltern und an die Trainer deutlich gemacht.
    - Das SG-Treffen ist ein wichtiges regelmäßig stattfindendes Treffen der für den Betrieb der JSG wichtigen Personen und soll auch verstärkt Eltern usw. einbeziehen.
    - Die JSG informiert regelmäßig über ihre Arbeit auf der Homepage www.sg-eg.de.

    Zu 6.: Prävention:


    Zu 7.: Leistungsorientierung:


    Zu 8.:  Identifikation mit der SG:

    - Alle Spieler der JSG werden mit einheitlichen Trikots ausgestattet.


    Zu 9.:  Vereinsleben:

    -    Jede Jugendmannschaft sollte pro Saison mindestens an zwei auswärtigen  Turnieren teilnehmen.
    -    Für die F- bis D- Jugend findet im Sommer ein Zeltlager in Elmendorf statt.
    -    Für die Jugendmannschaften finden in jeder Saison der Nordufer-Hallencup und der Meerkicker Cup statt.

 

 

            Ende